Dienstag, 22. Mai 2012






Die Strasse zum Kakadu National Park und der Krokodil Bootstour  war an mehreren Stellen ueberflutet. Zum Glueck nur mit gut 30 cm Wasser, mehr haette unser Van wohl nicht verkraftet. Man hatte uns schon gesagt ohne 4WD ginge es nicht, aber no risk no fun :)

Der Kakadu National Park ist der wohl bekannteste und am meisten besuchteste  National Park  Australiens. Nur ca. 250 km von Darwin entfernt bietet der mehrere tausend Quadratkilometer umfassende Park mit unzaehligen Fluessen, Wasserfaellen und Walks eine Vielzahl an Moeglichkeiten. Da wir zum Ende der Wetseason da waren, waren leider viele Bereiche noch wegen starker Ueberflutung und der drohenden Gefahr vom im Wasser lauernden Krokodilen gesperrt.




Auf der Krokodiltour: Die sandigen Schneisen wurden vom Hurricane Monica entholzt. Leider  sahen wir auf der Tour kein einziges Krokodil. Die letzte Sichtung war wohl schon einige Tage her... Waehrend der Dryseason hat man eine wesentlich bessere Chance die Krokodile zu Gesicht zu bekommen. Waehrend immer mehr Wasserloecher und Fluesse austrocknen, wandern die Krokodile immer weiter, woraufhin es zu hohen Krokodilkonzentrationen in den wenigen verbleibenden Gewaessern kommt. Schade fuer uns...


Maike mit traditionellen Speerspitzen der Aborigines aus "Iron wood"- Eisenholz

Unser Tourguide


Hoehlenalerei unter einem Felsvorsprung, einige tausend Jahre alt. Es zeigt einen Jaeger mit den typischen Waffen

Der Blick ueber die Wetlands, fruher waren diese wohl voll mit den eingeschleppten Wasserbueffleln. Da diese der Umgebung allerdings enormen Schaden zufuegten, wurden sie zum Abschuss freigegeben und jetzt gibt es neben Dingos und Kaenguruhs nur noch Krokodile in den Wasserloechern 



Lachender Hans



In der Dusche im Kakadu National Park lebten 2 Korallenfinger. Da fuehlt man sich gleich wie zu hause.  Insgesamt war der Waschblock auf dem Campingplatz voll von Froeschen, Gottesanbeterinnen, Faltern, Libellen und so weiter. Licht und Feuchtigkeit zieht enorm an...


Cane Toad, eine Kroetenart, die eingefuehrt wurde, um einen Zuckerrohrschaedling zu bekaempfen.  Der Erfolg war allerdings sehr maessig. Dafuer begann die Cane Toad sich unkontrolliert auszubreiten und zu vermehren, da alle Entwicklungsstadien giftig und fuer Fressfeinde ungeniessbar sind. Sie vertilgen alles was ins riesige Maul passt (die Kroete wird ungefaehr handgross) und moegliche Fressfeinde wie Krokodile gehen an ihnen zugrunde. In vielen Informationszentren gibt es Flyer, wie man die Kroeten am besten finden und toeten kann. Schulen haben Porjekttage,  an denen die Baeche von Kaulquappen und Kroeten befreien usw.. Als ich damals als Backpacker in Australien war, galt  Western Australia noch als Cane Toad frei. Es gab Kontrololpunkte an den Grenzen, wo das Fahrwerk mit Taschenlampen untersucht wurde, um eine ungewollte Einschleppung zu verhindern. Leider hat die Kroete es mittlerweile auch in den letzten Bundesstaat geschafft und richtet auch dort ihren Schaden an....








1 Kommentar:

  1. Hallo Ihr Lieben,
    hab mir gerade eben Eure neuen Fotos angeschaut.
    Sie sind wieder sehr beeindruckend.
    Dominiks Anglererlebnis liest sich ja wie ein Krimi. Konnte mir das so richtig gut vorstellen.
    Dominik rennend und rufend an der Angel den Hai
    oder vielleicht umgekehrt? Aber ich war doch wieder sehr beruhigt, dass der arme Kerl (ich meine den Hai) wieder ins Meer durfte.
    Viel Spaß noch und liebe Grüße aus dem mittlerweile sehr sonnigen und sommerlich warmen Darmstadt - Uschi

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